Geh- und Radwegverbindung Holzkirchen-Otterfing

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Der Gestattungsvertrag mit der DB Netz AG wurde im März 2021 geschlossen.
Auch erfolgte die Einigung über die Trassenlage der LST- und TK-Kabel, so dass dem Bau nichts mehr im Wege steht.

Mit dem Gemeinderatsbeschluss vom März 2021 wurde die Ausschreibung der Baumaßnahme in die Wege geleitet. Die Submission der beschränkten Ausschreibung war am  08.07.2021. Es wurden vier Angebote fristgerecht und vollständig eingereicht. Mit den positiven Gemeinderatsbeschlüssen der Gemeinde Otterfing und dem Markt Holzkirchen vom 20.07.2021 wurde die Firma STRABAG AG mit der Baumaßnahme beauftragt.

Am 03.08 fand das Startgespräch mit der Firma vor Ort statt. Die ersten Absteckmaßnahmen der genauen Trasse sollen in der KW 34 erfolgen. Die Fertigstellung des Weges ist noch für dieses Jahr vorgesehen.
Seit rund 10 Jahren sind die Gemeinden Holzkirchen und Otterfing bestrebt den etwa 1,5 km langen westlich der Bahntrasse liegenden Geh- und Radweg als Verbindung der beiden Orte zu bauen. Der derzeit bestehende Trampelpfad östlich der Bahnlinie stellt keine sichere und attraktive Verbindung dar.

Bei der vorgeschriebenen speziell artenschutzrechtlichen Prüfung (saP) des Gebietes wurde festgestellt, dass der geplante Geh- und Radweg ein Trockenbiotop zerschneiden würde. Somit würde auch der Lebensraum der dort ansässigen Kreuzotter und Zauneidechse zerstört werden.
Um den Lebensraum nur gering zu zerschneiden, wurde die Lage des Geh- und Radweges verändert und im Zuge der Verlängerung des Gestattungsvertrages mit der Deutschen Bahn dieser mitgeteilt.

Hierauf erhielten wir die Mitteilung, dass keine Ausgleichsflächen mehr auf Bahngrund nachgewiesen werden dürfen. Trotz wiederholter Nachfrage und Bemühungen von Seiten der Verwaltung lag lange kein korrekter Gestattungsvertrag mit der Deutschen Bahn vor. Da die Ausgleichsflächen nicht mehr auf Bahngrund nachgewiesen werden können, war die Überlegung die Fläche über das Ökokonto auszugleichen. Da es sich bei der Fläche allerdings um den Lebensraum der Kreuzotter handelt, muss die Ausgleichsfläche direkt in der Nähe sein.

Des Weiteren befinden sich auf der vorgesehenen Trasse Kabel für die Leit- und Sicherungstechnik (LST) und für die Telekommunikationstechnik (TK-Kabel) der Deutschen Bahn. Die Umlegung wäre mit einen erheblichen Aufwand verbunden. Durch die zu erzielende Einigung verzögerte sich das Vorhaben nochmals.