Gewässer dritter Ordnung; Beantragung einer Förderung

Der Freistaat Bayern unterstützt die bayerischen Städte und Gemeinden bei der Verwirklichung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen (im Bereich Gewässerausbau und -unterhaltung) mit Zuwendungen.
Wer wird gefördert?
  • Kommunen und kommunale Zweckverbände
  • Wasser- und Bodenverbände
  • Landschaftspflegeverbände
Was wird gefördert?
  • Berechnung von Überschwemmungsgebieten
  • Gefährdungsbetrachtungen (z.B.: Verklausung, Überlastfälle, hydraulische Leistungsfähigkeit)
  • Hochwasseraudits
  • Sicherheitsüberprüfung kommunaler Stau und Hochwasserschutzanlagen
  • Ereignisdokumentation Hochwasser
  • Hochwasserschutzkonzepte
  • Gewässerentwicklungskonzepte
  • Gewässerausbauten zum Hochwasserschutz bebauter Gebiete,
  • Herstellung der Anlagensicherheit von kommunalen Stauanlagen
  • Maßnahmen zur naturnahen Entwicklung und Gestaltung von Gewässern und ihrer Auen,
  • Gewässerpflege und -unterhaltungsmaßnahmen,
  • Beseitigung von Hochwasserschäden an Gewässern und Wasserbauten,
  • Maßnahmen zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie
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Voraussetzungen

Detailregelungen in den jeweils aktuell gültigen Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas); Beratung durch das örtlich zuständige Wasserwirtschaftsamt.

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Erforderliche Unterlagen
  • Entwurf für das Vorhaben bzw. den Bauabschnitt, aufgestellt nach den Richtlinien für den Entwurf von wasserwirtschaftlichen Vorhaben (REWas) in der jeweils gültigen Fassung (2-fach)
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Frist/Dauer
Es können nur Maßnahmen gefördert werden, mit denen noch nicht begonnen wurde (Baubeginn = Vergabe des ersten Bauauftrags bzw. Planungsauftrags bei reinen Planungsvorhaben).
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Rechtsgrundlage
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Rechtsbehelf
Verwaltungsgerichtsprozess; Informationen
verwaltungsgerichtliche Klage
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Sonstiges