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Energiekarawane Holzkirchen: Kampagne mit einem positiven Fazit beendet


In Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, der Metropolregion München und der Verbraucherzentrale Bayern e.V. und der Energiewende Oberland hat die Marktgemeinde eine sogenannte Energiekarawane in Holzkirchen organisiert. Die Kampagne startete offiziell mit der Auftaktveranstaltung am 20. März in einem ausgewählten Gebiet in Nähe des Bahnhofs. Bis zum 18. Mai wurden Haushalte in dem Quartier von anbieter- und produktneutralen Energieberatern der Verbraucherzentrale über das individuelle Energieeinsparpotenzial der eigenen Immobilie kostenfrei informiert.
 
Zum Abschluss der Kampagne lässt sich ein positives Fazit ziehen: 61 von 390 angeschriebenen Haushalten nahmen die Gelegenheit zu einem professionellen Gebäude-Check wahr und ließen sich jeweils rund zwei Stunden über das individuelle Einsparpotenzial ihrer Immobilie beraten. Im ausgewählten Quartier wurden zusätzlich noch ein Solarwärme-Check und zwei Heiz-Checks durchführt. Die Beratungsquote liegt damit bei 15 Prozent. Ob und in welchem Umfang die Beratenden im Nachgang energetische Maßnahmen durchführen werden, um ihren Energieverbrauch zu senken, wird sich in ungefähr einem Jahr zeigen. Dann wird die Gemeindeverwaltung eine Evaluation durchführen, um die Erfolgsbilanz konkret zu messen.
 
Die Gemeindeverwaltung denkt die Fortführung der Energiekarawane an. Aus Sicht der Klimaschutzmanagerin des Landratsamtes Miesbach, ist das Ergebnis von über 60 Anmeldungen sehr gut und als Erfolg zu werten, auch wenn mit der erreichten Zahl der Anmeldungen das gesetzte Ziel von 100 Beratungen nicht erreicht wurde. „Mit der konzentrierten, professionell durchgeführten Aktion konnten in Holzkirchen mehr Hauseigentümer für eine energetische Beratung motiviert werden, als Anfragen beim Energieberatungsstützpunkt der Verbraucherzentrale Bayern im Landkreis jährlich eingehen.“ so Klimaschutzmanagerin Veronika Halmbacher.
 
Auch Florian Stevens, einer der durchführenden Energieberater, betrachtet das Projekt als Erfolg. „Das Angebot wurde von den teilnehmenden Haushalten sehr positiv aufgenommen, es wurden mit der Aktion meiner Meinung nach sicherlich viele Hausbesitzer erreicht, welche normalerweise keine Energieberatungsleistungen in Anspruch genommen hätten.“ so Stevens.  
 
Die Projektkosten wurden zu 90 Prozent vom Bundesministerium gefördert. Die Beratungskosten für die Haushalte im Quartier übernahm die Marktgemeinde und bot damit die Möglichkeit sich mit dem Thema Klimaschutz vor Ort zu befassen. Die Gesamtkosten für das Projekt inklusive Werbematerialen beliefen sich auf rund 2.740 Euro.
 
Das Projekt soll als Initialzündung verstanden werden. Auch über die Projektlaufzeit hinaus haben Bürgerinnen und Bürger die eine Beratung wünschen, die Möglichkeit sich an den Energieberatungsstützpunkt des Landratsamtes zu wenden und Termine für einen individuellen Gebäude-Check zu vereinbaren.
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Redakteur / Urheber

Markt Holzkirchen - Rathaus

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