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Oemisch-Stiftung hilft Menschen mit Behinderung


Schnelle und unbürokratische Hilfe genau dort, wo sie am meisten benötigt wird: Dieses Ziel hat sich die Oemisch-Stiftung für Menschen mit Behinderung gesetzt. Seit dem Jahr 2011 wurden bereits mehr als 100.000 Euro in Projekte und Hilfsmittel investiert, die das tägliche Leben von Landkreisbürgern mit Handicap vereinfachen.

Als die Rottacherin Gabriele Oemisch starb, verfügte sie: Eine Stiftung mit dem Volumen von einer Million Euro solle gegründet werden. Die Stiftung soll Mitbürger unterstützen, die aufgrund ihres Gesundheitszustandes auf Hilfe angewiesen sind. Seit 2011 wurden aus Zinserträgen und der Kapitalrücklage 100.000 Euro ausbezahlt für Projekte, die Landkreisbürgern mit Behinderung helfen. Rechtsträger ist der Landkreis Miesbach.

„Unser Sozialstaat ist gut“, meint der Behindertenbeauftragte des Landkreises, Anton Grafwallner, „doch die Stiftung springt ein, wenn er an seine Grenzen stößt.“ Im Stiftungsbeirat entscheidet er zusammen mit Landrat Wolfgang Rzehak, Dr. Klaus Fresenius und Dr. Hans-Joachim Karpf über die Anträge. Zehn Stück waren es 2016. Die Liste mit Fällen, in denen die Oemisch-Stiftung geholfen hat, ist lang und vielfältig; eine Delfin-Therapie findet sich darunter, der Einbau eines Speziallifts, der barrierefreie Umbau eines Badezimmers, oder eine Familienhilfe. „Wir versuchen, mit der Oemisch-Stiftung schnell und unbürokratisch zu helfen“, sagt Grafwallner.

Informationen zur Oemisch-Stiftung gibt es am Landratsamt Miesbach bei Sylvia Domke.
E-Mail: sylvia.domke@lra-mb.bayern.de
Telefon: 08025 7041252

oder bei Anton Grafwallner
E-Mail: grafwallner@behindertenkompass.de
Telefon: 08022 705788

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83607 Holzkirchen
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