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Das integrierte Mobilitäts- und Ortsentwicklungskonzept ist da.


Am 31. Januar 2017 war es so weit: das integrierte Orts- und Mobilitätsentwicklungskonzept wurde offiziell an den Marktgemeinderat überreicht. Das Ergebnis ist ein Handbuch mit Leitzielen, die maßgeblich für die zukünftige nachhaltige Ausrichtung der Marktgemeinde und aller seiner Ortsteile in den Bereichen des Verkehrs und der Ortsgestaltung sind.


Reduzierung der Verkehrsbelastung und Entwicklung des Ortsbildes

„Nach zwei Jahren intensiver und sehr engagierter Arbeit vieler Akteurinnen und Akteure ist dies ein wichtiger Moment für die Kommunalpolitik", so Olaf von Löwis. Das Konzept sei als Leitfaden für eine strukturierte und strategische Entwicklung zu betrachten.
Das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen und das Planungsbüro Skorka haben in ihren Gutachten Zielkonzepte erarbeitet.
Ziel ist eine Verminderung der Verkehrsbelastung, gerade durch Pkw und Schwerverkehr in Holzkirchen durch bauliche Maßnahmen an Straßen, aber auch die planvolle Entwicklung der gesamten Ortsgestalt, wie auch die Förderung alternativer Verkehrsmittel neben dem Auto. So entstanden ein Leitfaden und eine Richtlinie für die zukünftige Gestalt unseres Ortes, die auch für kommende Generationen Bestand haben soll.

Übergabe des Mobilitätskonzeptes am 31.01.2017
Übergabe des integrierten Orts- und Mobilitätsentwicklungskonzeptes (v.l.) Olaf von Löwis of Menar, Erster Bürgermeister mit Ortsplanerin Manuela Skorka, Verkehrsplaner Dr. Ralf Kaulen und Verena Sattler, Projektleitung

Engagement aus allen Bereichen

Viele Akteure haben sich hierbei beteiligt. Die Expertenbüros wurden durch den eigens dafür gegründeten Arbeitskreis Verkehr, bestehend aus der Rathausverwaltung und Teilen des Gemeinderats, unterstützt. Aber auch ehrenamtlich Beauftragte des Marktes, Interessensgruppen wie Schulen oder der Bund Naturschutz, Rettungsdienste und die Polizei sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des Bürgergutachtens, Gewerbetreibende und Bürgerinitiativen brachten wertvolle Informationen und Erfahrungen in das Konzept mit ein. Des Weiteren bestand ein reger Austausch und eine gute Zusammenarbeit mit überregionalen Institutionen wie dem Staatlichen Bauamt Rosenheim, dem Landratsamt Miesbach, aber auch Vertretern aus dem Bereich Schienenverkehr. Zuletzt ist auch der Regierung von Oberbayern für die Förderung durch das Städtebauförderprogramm zu danken.

Die nächsten Schritte

Der nächste Arbeitsschritt ist nun die Priorisierung und Planung konkreter Maßnahmen. Die Verwaltung ist jetzt gefordert gezielte Maßnahmen herauszuarbeiten. „Die Arbeit geht jetzt erst richtig los" so von Löwis, „wir wollen noch heuer mit den ersten Maßnahmen in die Umsetzungsphase gehen."

Zuvor möchten die Expertenbüros jedoch den Bürgerinnen und Bürgern, die Multiplikatoren vor Ort, zu einem Informationsabend am 29. März um 19:00 Uhr in das Kultur im Oberbräu einladen und das Konzept nochmals vorstellen.

Das Orts- und Mobilitätskonzept für Sie zum Download:

Mobilitätsentwicklungskonzept der Marktgemeinde Holzkirchen 2017
Ortsentwicklungskonzept der Marktgemeinde Holzkirchen 2017



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