Studien und Gutachten

Mit den möglichst umfangreichen und genauen Mobilitätsdaten wird der Verkehr sichtbar gemacht. Die Marktgemeinde bedient sich hierzu wissenschaftlichen Erhebungen, wie etwa der Erhebung des Modal Splits, aber auch eigenen Zählungen und Messungen mit einem gemeindeeigenen Geschwindigkeitsmessgerät, einer sogenannten Topo-Box. Anhand der gewonnen Daten gewinnen wir Erkenntnisse zum Verkehr um darauf basierend das weitere Vorgehen zur Verbesserung der gemeindlichen Mobilität zu planen.

Der Radverkehr am neuen Radweg zwischen Holzkirchen und Otterfing wird mittels einer im Boden verlegten Induktionsschleife ermittelt – hiermit konnte die Marktgemeinde zeigen, dass der Radweg hauptsächlich vom Pendelverkehr zwischen Holzkirchen und Otterfing benutzt wird und sehr gut von den Radfahrenden angenommen wird.

Die Radverkehrsdaten aus dem Programm RIDE (Radfahren in Deutschland) liefern wertvolle Grundlagen, um die Fahrradinfrastruktur gezielt zu planen und die Mobilität in unserer Gemeinde nachhaltig zu verbessern. Die Daten werden automatisiert und anonym im Rahmen der Aktion STADTRADELN erhoben und zeigen an, welche Wege besonders vom Radverkehr frequentiert werden.
Das Radverkehrskonzept legt einen Fokus auf die Analyse und Entwicklung der Radverkehrspotentiale in Holzkirchen und bildet die Grundlage für Maßnahmen zum Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur in der Marktgemeinde. Das Konzept stellt zentrale Strategien der Radverkehrsentwicklung vor und bricht diese in einem zweiten Schritt auf das Ortsgebiet herunter.



Mit der Bestimmung des Modal Split lassen sich Rückschlüsse auf die Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel im Alltag treffen. Es wird erhoben, welche Weg mit welchem Verkehrsmittel zurückgelegt wurden. Die Erhebung erfolgte erstmalig im Jahr 2020, aus dem Jahr 2025 liegen mittlerweile Vergleichsdaten vor.

Die Befragung im Jahr 2020 attestierte Holzkirchens Verkehr einen Radverkehrsanteil von beachtlichen 19 Prozent. Holzkirchen lag mit diesem Wert bereits damals an der Spitze von vergleichbaren bayrischen Kommunen in ländlichen Räumen.
Der Standort Holzkirchen ist verkehrsgünstig gelegen, das bedeutet aber auch, dass Holzkirchen von mehreren überregionalen Verkehrswegen tangiert und sogar durchschnitten wird.

Um die Lebensqualität für die Bevölkerung zu steigern und den Vorgaben der Europäischen Union zum Schutz der Einwohnerinnen und Einwohner vor Lärmemissionen nachzukommen, hat der Markt Holzkirchen die Erstellung eines Lärmaktionsplanes (LAP) in Auftrag gegeben. Der Lärmaktionsplan wird durchgeführt vom Ingenieurbüro Möhler & Partner und fokussiert sich auf die stark befahrenen Straßen im Ortsgebiet und den Gemeindeteilen Föching und Großhartpenning.

Informieren Sie sich mit den angefügten Unterlagen über die aktuelle Lärmsituation und mögliche Maßnahmenvorschläge, die in der nächsten Zeit mit den zuständigen Trägern öffentlicher Belange diskutiert und umgesetzt werden sollen.

Kartenübersicht

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Programm “Sauber unterwegs in Holzkirchen” legt ebenfalls einen Fokus auf die innerörtliche Mobilität. Ziel war die Verfeinerung und Analyse der Ergebnisse des integrierten Mobilitätsentwicklungskonzeptes von 2017. Das Mobilitätskonzept 2020 legte den Grundstock für die Einführung des Holzkirchner on Demand-Verkehrs „hoki+“.
Mit dem integrierten Mobilitätsentwicklungskonzept legte die Marktgemeinde 2017 die Grundsteine für eine verkehrliche und städtebauliche Ortsentwicklung. Ziel des Konzeptes ist eine leistungsstarke und sichere Gesamtmobilität für die Zukunft zu gewährleisten. Es sollen Kfz-bedingte Störungen (Lärm und Abgase, Verkehrssicherheit) reduziert werden. Gleichzeitig gilt der Fokus des Konzepts der Förderung des sogenannten Umweltverbunds aus Fuß-, Radverkehr und öffentlichem Verkehr.
Ideenwerkstatt
Ideenwerkstatt im April
Informationsabend Ortsentwicklung
Mobilitätsmanagement
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