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13.02.2006
Persönliches Gesundheitsmanagement
Fühlen Sie sich fit und leistungsfähig? Oder haben Sie den Eindruck, es könnte Ihnen noch ein Stück besser gehen?

Die folgenden Ausführungen sollen Ihnen Anregung geben wie Sie Ihr Wohlgefühl verbessern können. Wir gehen davon aus, dass Gesundheit und Wohlbefinden bis ins hohe Alter möglich sind. Voraussetzung ist jedoch, dass Sie gut für Ihre Gesundheit sorgen und schon frühzeitig kleine Wehwehchen ernst nehmen. Wenn Sie die Frühwarnsignale ignorieren, können sich schwere und chronische Krankheiten ausbilden. Nehmen Sie sie aber ernst und steuern sinnvoll entgegen, helfen Sie dem Körper, das verlorene Gleichgewicht wieder zu erlangen.

Abb.: Das Wohlfühldreieck - zu einer guten Balance gehören Psyche, Ernährung und Bewegung.

Psyche: Gesund ist ein gutes Maß an Spannung und Herausforderung auf der einen Seite und Entspannung und Geborgenheit auf der anderen Seite.

Ernährung: Eine gute, ausgewogene Ernährung wird mittlerweile von den meisten Menschen als wichtig erachtet. Fastfood, Tiefkühl-Fertiggerichte und die häufig fette und salzige Verpflegung in Kantinen sind jedoch eine Realität, die dem Anspruch nur unzureichend genügen.

Bewegung: Regelmäßige Bewegung bewirkt eine gute Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und stärkt Muskeln, Sehnen und Knochen.

Nach unserer Erfahrung haben die meisten Menschen an mindestens einer "Ecke" ihre Schwachstelle. Sie sind häufig über einen längeren Zeitraum im Stress (Psyche), kümmern sich zu wenig um eine ausgewogene Ernährung oder bewegen sich zu wenig. Glücklicherweise kann unser Körper solche Belastungen eine ganze Weile kompensieren. Auch ist es möglich, z.B. über Bewegung Stress abzubauen usw. Ist das Gleichgewicht aber zu stark gestört, zeigen sich erste Symptome wie Gereiztheit, Verspannungen, Schlafprobleme usw. Oft verschlechtern sich die Symptome schleichend und sind lange nicht "schlimm" genug, um einen Arzt zu konsultieren. Wir vertun damit aber eventuell die Möglichkeit, durch kleine Korrekturen das Gleichgewicht wieder herzustellen.

Bevor wir Ihnen einen Vorschlag unterbreiten, wie Sie Ihr persönliches Gesundheitsmanagement organisieren können, möchten wir Ihnen eine wahre Geschichte erzählen:

Klaus Kern (Name geändert) hatte über Jahre hinweg beobachtet, dass er beispielsweise Schlafmangel nach Feiern immer weniger „wegstecken“ konnte. Die Haut an den Händen war sehr dünn und empfindlich – verschriebene Salben halfen nur wenig. Immer wieder musste er Hautpilze mit Salben bekämpfen. Nachdem er sich einige Muttermale entfernen ließ, blieben auffallende Narben zurück. Rückenbeschwerden waren wie bei vielen „Bürotätern“ an der Tagesordnung. Das Immunsystem war so schwach, dass er mehrmals pro Jahr mit Erkältungen zu kämpfen hatte. Eine Sommergrippe führte zu einer schweren gesundheitlichen Krise: Er hatte noch mehrere Wochen erhöhte Temperatur, nachts Schweißausbrüche, Verspannungen im Rücken und er fühlte sich körperlich schwach. Eingehende ärztliche Untersuchungen ergaben keinen Befund, sondern lediglich Verdachtsmomente, es könnte sich um den Beginn einer Autoimmunkrankheit, eine Stoffwechselstörung, oder Leukämie (Blutkrebs) handeln.

Möglicherweise hätte sich eine der Krankheiten tatsächlich manifestiert, hätten Herr Kern und seine Therapeuten nicht durch ein ganzes Maßnahmenbündel entgegengewirkt.

  • Infusionen mit Mineralien und Vitaminen (körperliche Ebene),
  • Rückzug aus einem wenig befriedigendem Projekt (Psyche),
  • Therapie eines Beckenschiefstandes zur Behebung der Rückenverspannungen (körperliche Ebene, nach der traditionellen chinesischen Medizin verhindert ein Beckenschiefstand den Fluss der Körpersäfte und führt so zu einem Ungleichgewicht von Yin und Yang)
  • Entgiftung durch grüne Pflanzen (Ernährung bzw. Nahrungsergänzung)

Heute, zwei Jahre nach dieser schwerwiegenden Gesundheitskrise, fühlt sich Herr Kern gesund wie schon seit 20 Jahren nicht mehr. Er ist fit und belastbar, hatte nur einmal eine Erkältung, die nach wenigen Tagen überwunden war. Die Rückenbeschwerden sind verschwunden. Auch die Hautprobleme sind weitgehend behoben. Leider lässt sich nicht mehr genau nachvollziehen, welche Maßnahme welchen Erfolg für sich verbuchen kann. Aber dies wird Herrn Kern vermutlich egal sein.

Was lernen wir nun aus dem Beispiel von Klaus Kern? Vor der eigentlichen Krise gab es bereits einige Frühwarnsignale, die Herr Kern nicht ernst genug genommen hatte. Wäre er hier entschiedener vorgegangen, hätte er die Krise vermeiden können. Die geringe Belastbarkeit, der Pilzbefall der Haut und die häufigen Erkältungen zeigten bereits an, dass das Energieniveau insgesamt zu niedrig war für ein funktionstüchtiges Immunsystem. Die Wundheilung und Narbenbildung sind Indikatoren für die Balance des Säure-Basenhaushaltes. Die Rückenprobleme können neben den hier vorliegenden statischen Problemen durch den Beckenschiefstand auch psychische Ursachen haben. In jedem Falle beeinträchtigen sie den Schlaf und damit die Leistungsfähigkeit.

Unser Fazit:

Nehmen Sie Ihre Gesundheitsvorsorge ab sofort selbst in die Hand. Entwickeln Sie wieder ein gutes Gefühl für die Signale Ihres Körpers. Bei harmlosen Symptomen können Sie sich häufig durch Hausmittel oder Naturprodukte selbst kurieren. Bei starken oder hartnäckigen Beschwerden sollten Sie jedoch in jedem Falle einen Arzt oder Heilpraktiker zu Rate ziehen.

Schritt für Schritt zum Wohlbefinden

Die Grafik zeigt einen einfachen Regelkreis, mit dem Sie Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden maßgebend beeinflussen können:

Nutzen Sie z.B. unseren Erhebungsbogen, um Ihre IST-Situation zu analysieren und zu dokumentieren. Auf dieser Basis überlegen Sie, welche Maßnahmen Sie zur Steigerung Ihres Wohlgefühls ergreifen können. Wichtig ist hierbei, dass Sie realistische Maßnahmen ergreifen. Ein ehrgeiziges Fitnessprogramm beispielsweise, dass Sie nur zwei Tage durchhalten, hätte wenig Sinn. Erzielen Sie aber erste positive Effekte, ändert sich zum einen Ihre IST-Situation; vor allem aber wird Sie der Erfolg beflügeln und Energie geben für weitere Maßnahmen.

Wenn im Rahmen Ihres Gesundheitsmanagements Fragen auftauchen, oder wenn Sie Unterstützung benötigen, können wir Ihnen Experten (Gesundheitsberater, Ernährungsberater, Psychotherapeuten usw.) empfehlen.

Dieser Beitrag stammt aus unserem EduLetter. Dieser liefert Ihnen regelmäßig Tipps und Hinweise zur Selbstorganisation.

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