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News zur Newsübersicht
27.04.2005
Das Schicksal der TippAns (EduLetter Nr. 4)
heute wollen wir uns einmal mit dem typischen Werdegang von TippAns (= Tipps und Anregungen aus Seminaren, Büchern, Newslettern usw.) beschäftigen.

Leider geraten sehr viele TippAns an Menschen, die sie sehr schlecht behandeln. Zwar geben die neuen Besitzer/innen vor, Sie wollten sich gelegentlich um sie kümmern, aber bevor dies passiert, sind die TippAns schon verkümmert. Leider geben viele Menschen dann auch noch den TippAns die Schuld, sie hätten angeblich nicht funktioniert. Deshalb machen sich die Menschen auf die Suche nach neuen TippAns, die sie aber auch wieder verkümmern lassen.

Das ist sehr schade, denn die TippAns könnten für die Menschen wirklich sehr nützlich sein. Gut klappt die Eingewöhnung ins neue Umfeld, wenn die neuen Besitzer/innen gemeinsam mit den TippAns 4 Stufen erklimmen:

  1. Hören und sehen: Zunächst müssen die Menschen die TippAns wahrnehmen. Dies klappt meistens noch ganz gut. Schließlich schleppen die Menschen ja genügend TippAns in Form von Büchern, Zeitschriften und dicken Seminar-Handouts mit nach Hause.
  2. Verstehen: Hier wird es schon schwieriger. Da die Menschen ja auch sonst noch viel um die Ohren haben, fehlt häufig die Zeit, sich mit den TippAns intensiv genug auseinanderzusetzen, um auch die tiefere Bedeutung und die volle Tragweite zu verstehen.
  3. Akzeptieren: Was man nicht richtig verstanden hat, kann man häufig auch nicht akzeptieren. Daher werden viele TippAns völlig zu Unrecht von ihren neuen Besitzer/innen abgelehnt und verstoßen. Aber auch, wenn das Verstehen noch geklappt hat, ist diese Hürde nicht automatisch genommen. Es kann durchaus vorkommen, dass die Menschen zwar verstehen, was die TippAns können und wollen, dass sie es aber zumindest im Moment ablehnen. In diesen Fällen beschließen Menschen und TippAns, künftig getrennte Wege zu gehen.
  4. Praktizieren: Wie Hunde Ihren Auslauf brauchen auch TippAns ihre regelmäßige Anwendung. Dies ist besonders in der Anfangsphase wichtig, bis sich alle Wege und Bewegungsabläufe richtig eingespielt haben. Bleiben die Anwendungen für längere Zeit aus, verkümmern die TippAns wie Blumen, die nicht gegossen werden.

Was machen Sie eigentlich, mit den Tipps und Anregungen, die Sie durch diesen EduLetter und durch andere Quellen erhalten? Gehen Sie damit TippAn-gerecht um?

Antworten auf diese Fragen und viele andere Anregungen erhalten Sie in unserem EduLetter

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